Die Călimani sind ein Gebirge vulkanischen Ursprungs im Norden der Ostkarpaten. Der Nationalpark umfasst fast das gesamte Gebirge und erstreckt sich über die Kreise Mureș, Suceava, Harghita und Bistrița-Năsăud, mit dem größten Anteil im Kreis Mureș (rund 45 Prozent), gefolgt von Suceava (35 Prozent) und Harghita (15 Prozent).
Der Vulkankrater hat einen Durchmesser von zehn Kilometern und ist der größte Rumäniens. Der höchste Gipfel des Gebirges ist der Pietrosul Călimanilor mit gut 2.100 Metern; weitere Gipfel sind Lucaciu (1.778 m), Gurghiu (1.776 m) und die Zwölf Apostel (1.760 m). Der Park ist 24.041 Hektar groß.
Landschaft
Der Park umfasst Gipfel, steile Felswände, Klammen, Dolinen und Bergwiesen. Der Vulkan ist erloschen, sein Krater gilt als der größte Rumäniens. Auf dem Gebiet des Parks liegt eine ehemalige Schwefelmine, die heute eine Enklave innerhalb des Nationalparks bildet.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Felsformationen Pietrele Roșii, die Roten Steine, und die Zwölf Apostel (12 Apostoli), für die ein thematischer Wanderweg angelegt wurde. Weitere Naturreservate im Park sind der Iezer-See und ein Bestand aus Latschenkiefern mit Zirbelkiefern.
Tiere und Pflanzen
Die Flora ist artenreich. Zu den seltenen Arten gehören Allermannsharnisch, Narzissenblütiges Windröschen und Zwergprimel. Auf den Höhen wächst die Siebenbürgische Alpenrose (Rhododendron kotschyi), im Wald Weiß-Tanne, Lärche, Zirbelkiefer und Eibe.
Als Endemiten des Nationalparks gelten unter anderem die Phrygische Flockenblume (Centaurea phrygia), Dianthus tenuifolius und Hepatica transsilvanica.
Zu den Wäldern gehören Fichtenwälder der Bergstufe sowie Lärchen- und Zirbelkiefernwälder; darüber folgen Latschen und Zwergsträucher. An Gehölzen kommen außerdem Bergahorn, Rotbuche und Grün-Erle vor. Das Gebiet ist zugleich ein Vogelschutzgebiet im Netz Natura 2000.
Wandern
Die Wanderungen führen auf das Kraterplateau und zu den Gipfeln am Kraterrand. Das Gelände ist weitläufig, die Höhen offen und dem Wetter ausgesetzt. Wanderer sollten Wetterschutz und Orientierungshilfen einplanen.
Zu den Gipfeln am Rand zählen neben dem Pietrosul Călimanilor Lucaciu (1.778 m), Gurghiu (1.776 m) und die Zwölf Apostel (1.760 m). Zu den Naturreservaten gehört der Iezer-See; die ehemalige Schwefelmine bildet eine Enklave im Park.
Was man erleben kann
- VulkankraterMit zehn Kilometern Durchmesser der größte Krater Rumäniens.
- Pietrosul CălimanilorMit gut 2.100 Metern der höchste Gipfel des Gebirges.
- Pietrele RoșiiDie Roten Steine, eine der markanten Felsformationen im Park.
- Die Zwölf ApostelEine Gruppe bizarrer Felsnadeln, ebenfalls im Nationalpark.






