Der Bucegi-Naturpark liegt im Bucegi-Gebirge der Südkarpaten, im Süden der Mitte Rumäniens, und reicht in die drei Kreise Brașov, Dâmbovița und Prahova. Er gehört zur IUCN-Kategorie V und ist etwa 32.663 Hektar groß. Das Gesetz Nr. 5 von 2000 hat ihn unter Schutz gestellt.
Der höchste Punkt des Gebirges ist der Omu mit 2.505 Metern. Berühmt ist das Plateau vor allem für zwei Felsformen: die Babele und die Sphinx. Dazwischen liegen Höhlen, Schächte, Schluchten, Wasserfälle, Almen und Wälder.
Landschaft
Der Park umfasst ein Hochplateau, an dessen Rändern steile Abbrüche liegen. Zum Park gehören der Prahova-Abbruch und der Abbruch von Mălăiești, Bucșoiu und Gaura. Das Gebirge selbst erstreckt sich hufeisenförmig südöstlich von Bran und umfasst etwa 300 Quadratkilometer; es ist durch Berghütten, Seilbahnen und Skilifte bei Sinaia gut erschlossen.
Als Lebensräume kommen Buchenwälder, Gebüsche, alpine Kalkrasen, Bergwiesen, Quellen, Kalkfelshänge und Trockenrasen vor. Zur Tierwelt zählen Braunbär, Luchs, Rothirsch und Wildschwein, unter den Vögeln Steinadler, Gänsegeier, Auerhuhn und Kolkrabe; in den Gewässern leben Forellen, Döbel und Barben.
Schutzgebiete im Park
Mehrere Naturreservate sind in den Park eingegliedert. Im Kreis Brașov sind das der Abbruch Mălăiești–Bucșoiu–Gaura (1.634 Hektar) und die Fossilienfundstelle Vama Strunga. Im Kreis Dâmbovița liegen die Cocora-Höhle und die Cheile Urșilor (zusammen 307 Hektar). Im Kreis Prahova gehören der Prahova-Abbruch (3.478 Hektar) und das Gebirge Colții lui Barbeș (1.513 Hektar) dazu.
Zusammen schützen die genannten Reservate rund 6.900 Hektar. Das Gebirge selbst nimmt etwa 300 Quadratkilometer ein und liegt hufeisenförmig südöstlich von Bran.
Wandern
Zu den bekanntesten Zielen auf dem Plateau zählen die Babele („Großmütter“), die Sphinx und der Omu als höchster Punkt. Nahe dem Caraiman-Gipfel steht das 39,3 Meter hohe Caraiman-Kreuz, ein zwischen 1926 und 1928 errichtetes Denkmal, das am 14. September 1928 eingeweiht wurde. Im Kreis Dâmbovița liegen die Cheile Urșilor und die Cocora-Höhle; im Kreis Prahova das Gebirge Colții lui Barbeș.
Was man erleben kann
- BabeleDie „Großmütter“ zählen zu den beiden bekanntesten Felsformen des Parks.
- SphinxDie zweite berühmte Felsformation des Parks.
- OmuMit 2.505 Metern der höchste Gipfel des Gebirges.
- Cheile UrșilorEine Schlucht im Kreis Dâmbovița, Teil der geschützten Flächen im Park.
- Cocora-HöhleEine der geschützten Höhlen des Parks im Kreis Dâmbovița.
- Caraiman-KreuzDas 39,3 Meter hohe Kreuz nahe dem Caraiman-Gipfel entstand zwischen 1926 und 1928.






